Blaue Navigation
- 1: Wirtschaft.
- 2: Bildung.
- 3: Wohnumfeld.
- 4: Kultur.
- 5: Gesundheit.
- 6: Integration.
- 7: Partizipation.
- 1: Bildungswegweiser.
- 2: Service für Fördernehmer.
- 3: Infoblätter.
- 4: Bildergalerien.
- 5: Flughafenzeitung.
- 6: FluZe.
- 7: Boddinplatz.
- 8: Logos als Bilddatei.
- 9: Logos als EPS.
Stadtteilkultur
Kultur kann sich - wie die Rede von der "Kreativwirtschaft" bezeugt - zum Schrittmacher und Katalysator einer lokalen Wirtschaftsförderung entwickeln. Kultur kann aber auch breitere Funktionen für die Stadtteilentwicklung in den Bereichen Bildung oder nachbarschaftliches Zusammenleben verschiedener sozialer und ethnischer Gruppen übernehmen. Die Bandbreite der Möglichkeiten und Hindernisse, Kultur als Impulsgeber für die Aktivierung des öffentlichen Lebens des Flughafenkiezes lässt sich anhand der Entstehungsgeschichte und Arbeitsweise der im Gebiet tätigen Kulturschaffenden eindrucksvoll beschreiben. Getreu der Handlungsmaxime des Quartiersmanagements "nicht über, sondern mit den Menschen vor Ort zu entscheiden", kommen die Kulturschaffenden selbst zu Wort. Denn die drei Kultureinrichtungen Rroma Aether Klub Theater, Karmanoia Bar und Galerie Intransitos tragen beispielhaft für viele weitere Kulturschaffende im Flughafenkiez durch ihre Initiative und ihr Engagement wesentlich zur Aktivierung des öffentlichen Lebens im Flughafenkiez bei und unterstützen damit maßgeblich die Ziele einer auf gesellschaftliche Teilhabe orientierten Stadtteilentwicklung im Gebiet.
Im Rahmen der Quartiersmanagementarbeit wurde von Beginn an in enger Abstimmung mit dem Kulturamt Neukölln ein Schwerpunkt auf die Einrichtung der Kunstfiliale Flughafenstraße als Baustein des Neuköllner Konzepts dezentraler Kulturarbeit gelegt. Neue Impulse gehen zudem von den im Rahmen des Soziale Stadt Projektes "Gewerbeflächenaktivierung im Flughafenkiez" angesiedelten Kulturbetrieben mit Schwerpunkt in der Boddinstraße aus. Zudem konnte im Jahr 2008 erstmalig das stadtweite Musikevent "Fete de la Musique" im Flughafenkiez mit Bühnenstandorten in der Mainzer Straße, am Platz unter der Linde (Reuter/Ecke Erlanger Straße) und Boddinstraße mit mehr als 2.000 Besuchern erfolgreich realisiert werden.
